Rund um Pflug - ganz schön klug! - Teil 1

Warum heißt unsere Schule eigentlich "Pflugschule"?

Warum gibt es eine "Pflugschule" nur in Biberach?

Wenn die Braithschule und Malischule nach den Malern Anton Braith und Christian Friedrich Mali benannt sind, ist die Pflugschule dann nach einem Maler namens Pflug benannt? Wie und wo können wir das herausfinden?

 

Na klar, im Braith-Mali-Museum, dem wichtigsten Museum in Biberach!

Und wenn wir etwas herausfinden wollen, dann gleich richtig mit einer ...

Kooperation zwischen der Pflugschule und dem Braith-Mali-Museum: Werft doch gleich einmal einen Blick in unser Projekttagebuch hier!

Hallo Museum!

An unserem ersten Projekttag lernen wir das Museum kennen - von außen und von innen ...

 

... und natürlich Lisa Lütjens, die Museums-Pädagogin dort.

 

Sie wird uns im nächsten halben Jahr "rund um Pflug" begleiten.

 

Gemeinsam mit ihr erkunden wir das Gebäude mit allen seinen Stockwerken und Abteilungen.

 

Die Naturkunde-Abteilung unter dem Dach finden wir spannend.

 

Und wir dürfen in der Kinder-Werkstatt unser eigenes Wunsch-Museum als Collage gestalten.

 

Da wird der Außenanstrich ein wenig bunter als beim richtigen Museumsbau.

 

Aber die Störche auf dem Dach dürfen auch in unseren Wunsch-Museen bleiben.

Hallo Herr Pflug!

Am zweiten Projettag endlich lernen wir auch Johann Baptist Pflug kennen -

seine Plastik außen vor dem Museum und seine Gemälde innen im Museum:

 

Er war tatsächlich ein Maler!

 

Und er ist sogar noch vor Braith und Mali geboren, im Jahr 1785.

Gelebt hat er bis zum Jahr 1866.

 

Wir erfahren, dass Pflug ein Lehrer von Braith und Mali war.

 

Biberach ist der Ort, wo er geboren ist, wo er gelebt hat und wo er gestorben ist.

 

Deshalb ist auch eine Schule in Biberach nach ihm benannt, unsere Pflugschule.

 

Das alles tragen wir in einen Steckbrief ein, den wir von Lisa Lütjens bekommen.

 

Hallo Archiv!

Hier kommt man nicht so einfach rein wie ins Museum:

 

An unserem dritten Projekttag dürfen wir mit Lisa Lütjens ins Archiv.

 

Gleich zwei Räume sehen wir uns dort an:

 

In einem sind ganz viele Schränke mit Schubladen.

Und auf ganz vielen Schubladen steht der Name "Pflug".

 

Darin liegen Dinge, die Johann Baptist Pflug gehört haben.

 

Sein Skizzenbuch, in dem er auch Tiere gezeichnet hat, gefällt uns sehr.

 

Im anderen Raum können wir noch mehr Gemälde sehen, die er gemalt hat.

 

Da sind ja auch die Räuber!

 

 

Hallo Biberach!

Ob Johann Baptist Pflug in Biberach noch mehr Spuren hinterlassen hat als seinen Namen in der "Pflug"-Schule?

 

Am vierten Projekttage begeben wir uns auf Spurensuche in Biberach -

und finden ganz schön viel:

Zwei Häuser und eine Gasse.

 

Nach Pflug ist nämlich nicht nur die Pflugschule benannt, sondern auch die Pfluggasse.

 

Die ist ganz in der Nähe vom Museum und von den beiden Pflughäusern.

 

Ein Haus liegt in der Bürgerturmstraße. Hier ist Pflug geboren.

 

Und ein Haus liegt in der Bachgasse. Hier hat Pflug ganz lange gelebt.

 

Hallo Räuber!

Unser fünfter Projekttag findet mitten in der Schützenfestzeit statt. 
 

Und weil an Schützen ja der Schwarze Veri eine wichtige Rolle spielt, wird er auch in unserem Museumsprojekt eine wichtige Rolle spielen:

 

Johann Baptist Pflug hat nämlich zur gleichen Zeit gelebt wie der Schwarze Veri - und noch mehr:

 

Der Maler hat den Räuber im Gefängnis im Ehinger Torturm besucht und dort auch gezeichnet.

 

Eines von Pflugs bekanntesten Räuberbilder hängt im Museum.

 

Das können wir uns im Original mit Abstand anschauen, aber auch als riesengroße Kopie aus der Nähe. So viele Details!

 

Eine Art "Kopie" gibt es im Museum auch vom Ehinger Tor und der Gefängniszelle - mit Schlüssel, Schüssel ... und Ratte!

 

 

 

 

 

 

Pflugschule Biberach  |  Wielandstr. 30  |  88 400 Biberach an der Riß  |  Telefon: 07351 - 51 355  |  Fax: 07351 - 51 566  |  E-Mail: Pflugschule @ Biberach-Riss.de